Wand


Wand

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Wand [vant], die; -, Wände ['vɛndə]:
gewöhnlich senkrecht aufgeführter Bauteil als seitliche Begrenzung eines Raumes, Gebäudes o. Ä.:
an der Wand hängt ein Bild; sich an die Wand lehnen.
Syn.: Mauer.
Zus.: Außenwand, Betonwand, Bootswand, Bordwand, Bretterwand, Hauswand, Holzwand, Innenwand, Rückwand, Schiffswand, Seitenwand, Trennwand, Ziegelwand, Zwischenwand.

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wạndwinden1

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wạnd :
1winden.

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WAND
 
[Abk. für Magic Wireless ATM Network Demonstrator], ein Forschungsprojekt im Rahmen der WATM-Initiative, das Spezifikationen für die Datenübertragung über drahtlose ATM-Verbindungen entwickeln soll. Gesendet wird im C-Band bei 5,2 GHz mit einer Reichweite von 30 m bis 50 m; die Datenübertragungsgeschwindigkeit liegt bei etwa 20 Mbit/s und kann dynamisch auf die verschiedenen mobilen Terminals verteilt werden.

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Wạnd, die; -, Wände [mhd., ahd. want, zu 1winden, also eigtl. = das Gewundene, Geflochtene (Wände wurden urspr. geflochten)]: 1. a) im Allgemeinen senkrecht aufgeführter Bauteil als seitliche Begrenzung eines Raumes, Gebäudes o. Ä.: eine dünne, massive, gemauerte, [nicht] tragende, gekachelte, unverputzte, gekalkte W.; die Wände sind sehr hellhörig; Der (= Vater) schoss ... gegen das Zelt, dessen elastisch federnde W. ihn wie einen Fußball zurückschleuderte (Schnurre, Bart 72); sie war, wurde weiß wie die W., wie eine W. (sehr bleich); eine W. hochziehen, aufmauern, einziehen, tapezieren, isolieren; eine W. einreißen; er starrte die W. an; Die Wand gegenüber nahm ein großer ... Bücherschrank ein (Roehler, Würde 84); du nimmst ja die ganze W. mit (ugs.; du beschmutzt dich, indem du die Wand streifst, mit der Kalkfarbe der Wand); Die Straße ... führte ... an den weinumrankten Wänden der kleinen Häuser vorbei (Seidel, Sterne 60); eine große Sache, wie sie an der himmelhohen W. (Bordwand) der „Europa“ entlangschaukelten (Hausmann, Abel 173); [mit jmdm.] W. an W. (unmittelbar nebeneinander) wohnen; etw. an die W. werfen; etw., sich an die W. lehnen; Bilder an die W. hängen; gegen die W. schlagen, rennen; einen Nagel in die W. schlagen; ein Zimmer mit schrägen Wänden; der Schläfer drehte sich zur W. (zur Wandseite); R da wackelt die W.! (ugs.; da geht es hoch her, da wird tüchtig gefeiert); die Wände haben Ohren (hier gibt es Lauscher); wenn die Wände reden könnten! (in diesem Haus, dieser Wohnung haben sich sicherlich wechselvolle Schicksale o. Ä. abgespielt); scheiß die W. an! (derb; Ausdruck der Enttäuschung, der Verärgerung); Ü Seit jener Nacht weiß ich, wie gebrechlich die W. in uns ist, die uns von dem Chaos trennt (Fallada, Herr 250); „Sind Sie der Herr Professor?“ fragte ich zitternd gegen die W. seines mächtigen Körpers (Jahnn, Geschichten 200); *spanische W. (veraltet; Wandschirm; H. u.); die [eigenen] vier Wände (ugs.; jmds. Wohnung od. Haus, jmds. Zuhause, in das er sich zurückziehen kann): So blieb er ein Fremder in seinen eigenen vier Wänden (Spiegel 34, 1976, 101); ... dass die Wände wackeln (ugs.; 2Heide 1): Heute Abend wird ... gebumst, dass die Wände wackeln! (Ziegler, Labyrinth 209); das/es ist, um die Wände/an den Wänden hochzugehen; da kann man die Wände/an den Wänden hochgehen! (ugs.; das ist doch unglaublich, empörend!); jmdn. an die W. drücken (ugs.; einen Konkurrenten o. Ä. rücksichtslos beiseite, in den Hintergrund drängen): als nicht konzerngestützter Verleger müsse er „alle Möglichkeiten wahrnehmen“, um nicht „an die W. gedrückt zu werden“ (Spiegel 19, 1977, 174); den drückte er auch als Redner glatt an die W. (Bredel, Väter 89); jmdn. an die W. spielen (1. jmdn. durch größeres Können [bes. als Schauspieler, Sportler] überflügeln: Jane Fonda in der Titelrolle spielt besonders die Männer an die W. [Hörzu 46, 1983, 67]. 2. jmdn. durch geschickte Manöver ausschalten); jmdn. an die W. stellen (jmdn. [standrechtlich] erschießen; standrechtliche Erschießungen wurden gewöhnlich vor einer Wand od. Mauer vorgenommen): die Deserteure wurden an die W. gestellt; gegen eine W. reden (vergebens etw. zu erreichen suchen, jmdn. von etw. zu überzeugen suchen): Der August merkte es meistens nicht, dass er gegen eine W. redete (Kühn, Zeit 149); b) frei stehend aufgerichtete wandähnliche Platte o. Ä.: eine W. zum Ankleben von Plakaten; zwischen den beiden benachbarten Terrassen steht als Sichtschutz eine mannshohe W. aus Kunststoff; Ü er sah sich einer W. von Schweigen, Misstrauen gegenüber. 2. a) Seiten- bzw. rückwärtiges Teil von Schränken o. Ä.: die seitliche, hintere W. des Schranks, der Kiste, des Schubfachs; b) [innerer] umschließender Teil eines Hohlkörpers, Hohlorgans o. Ä.: die W. des Magens, des Darms, der Herzkammer; die Wände der Venen, Gefäße; die W. des Rohrs ist drei Millimeter stark; die Kalkablagerungen an den Wänden der Rohre. 3. a) (bes. Bergsteigen) nur kletternd zu überwindende, steil aufragende Felswand (bes. im Gebirge): eine zerklüftete, fast senkrechte W.; eine W. bezwingen, erklettern; Unmittelbar vor seinem Blick bauen sich die Wände des Wilden Kaisers auf (Trenker, Helden 88); in eine W. einsteigen, gehen; in der W. hängen; b) (Bergbau) [größeres] abgetrenntes Gesteinsstück; c) kurz für Wolken-, ↑Gewitterwand: Eine schwarze W. steigt über den baumlosen Bergkamm auf der Lausanner Seite des Sees (Strauß, Niemand 190); das Flugzeug fliegt in eine W. 4. (Tennis) kurz für ↑Tenniswand.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Wand — (de) …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • Wand — (ahd. „das Gewundene, Geflochtene“ zu want „winden“) bezeichnet eine Fläche, die einen Hohlraum abgrenzt, siehe Wandung ein senkrechtes Bauteil, dessen Ausdehnung in der Länge und Höhe sehr viel größer ist als in der Tiefe ( Wanddicke ), siehe… …   Deutsch Wikipedia

  • Wand — Wand, n. [Of Scand. origin; cf. Icel. v[ o]ndr, akin to Dan. vaand, Goth. wandus; perhaps originally, a pliant twig, and akin to E. wind to turn.] 1. A small stick; a rod; a verge. [1913 Webster] With good smart blows of a wand on his back. Locke …   The Collaborative International Dictionary of English

  • wand — [wɔnd US wa:nd] n ↑wand, ↑cape, ↑top hat [Date: 1100 1200; : Old Norse; Origin: vöndr] 1.) a thin stick you hold in your hand to do magic tricks wave a (magic) wand (=move a wand about to make something magical happen) ▪ I can t just wave a magic …   Dictionary of contemporary English

  • wand — (n.) c.1200, from O.N. vondr rod, switch, (Cf. Goth. wandus rod, M.Swed. vander), from P.Gmc. *wend to turn, see WIND (Cf. wind) (v.)). The notion is of a bending, flexible stick. Cf. cognate O.N. veggr, O.E. wag wall, O.S., Du. wand …   Etymology dictionary

  • Wand 5 — ist ein Stuttgarter Verein zur Förderung unabhängiger Film und Medienkultur. Zu den Hauptaktivitäten des 1985 gegründeten Vereins gehört die jährliche Realisierung eines Festivals für Kurz und Experimentalfilme, der Stuttgarter Filmwinter.… …   Deutsch Wikipedia

  • Wand [1] — Wand, 1) die abhängige Seite eines Berges od. Felsens, s.u. Berg 1); 2) das dem Bergmann entgegenstehende Gestein; enthält es Erz, so heißt es Erzwand od. Wanderz, enthält es taubes Gestein, Erdwand, Bergwand od. Wandberg; daher Wand wird feige,… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • wand — [ wand ] noun count a thin stick that is used for doing magic a. any tool that has the shape of a thin stick …   Usage of the words and phrases in modern English

  • Wand — Sf std. (8. Jh.), mhd. want, ahd. want Stammwort. Dagegen bedeuten gt. wandus und anord. vo̧ndr m. Rute . Auszugehen ist von Flechtwerk , da die alten Wände aus Flechtwerk bestanden, das mit Lehm verschmiert wurde (im Gegensatz zur steinernen… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Wand — Wand: Das dt. und niederl. Substantiv (mhd., ahd. want, niederl. wand) gehört zu dem unter 2↑ winden behandelten Verb. Es bedeutet also eigentlich »das Gewundene, das Geflochtene«. Wände wurden ursprünglich geflochten; vgl. das Kapitel zur… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Wand — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Auch: • Mauer Bsp.: • Das Bild ist an der Wand. • Um das Feld verläuft eine Steinmauer. • Diese Mauer ist sehr hoch …   Deutsch Wörterbuch